
Liebe Freunde,
mit den gestrigen Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin hat das Wahljahr 2026 seinen fulminanten Abschluss gefunden. Die Ergebnisse in beiden Ländern sind spektakulär.
Zum einen freut mich natürlich besonders das hervorragende Ergebnis der AfD im hohen Nordosten. Mit 38,2 Prozent landeten wir satte 2,7 Prozent vor der SPD, die doch laut regierungsfreundlichen Medien und Umfrageinstituten in den letzten Tagen an uns vorbeigezogen sein soll. Tatsächlich wurden wir, zwei Wochen nach Ulrich Siegmunds historischem Wahlsieg in Sachsen-Anhalt, auch hier stärkste Kraft. Ich gratuliere Leif-Erik Holm und seinem Team ganz herzlich zum Wahlsieg!
Dass Manuela Schwesig, die „Frau in blau“, überhaupt so hoch punkten konnte, lag daran, dass sie ihren Wahlkampf gezielt auf Kritik an der sogenannten „Reformpolitik“ der Bundesregierung (die ja noch nicht einmal eine ist) aufgebaut hatte. Prompt hat die SPD angekündigt, als Lehre aus dem vergleichsweise guten Abschneiden Schwesigs diese Reformen auf den Prüfstand zu stellen. Damit dürfte das „Rentenpaket“ Geschichte sein – und hoffentlich bald auch die Kanzlerschaft von Friedrich Merz.
Als dieser gestern nach der ersten Prognose vor die Kameras trat und sein Festhalten an allen Ämtern verkündete, stand die eigentliche Sensation des Abends noch gar nicht fest: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik scheiterte die CDU an der 5-Prozent-Hürde – und verpasste den Einzug in den Schweriner Landtag. Man darf gespannt sein, wie lange die Partei diesem Kanzler jetzt noch weiter in den Untergang folgt.
Als besorgniserregend empfinde ich den Wahlsieg der Linkspartei in Berlin. Hier zeigt sich unter dem Brennglas, was passiert, wenn eine wohlstandslinke junge Wählerschaft gemeinsam mit Antisemiten und Islamisten kulturelle Auflösung und sozialistischen Ungeist beschwört. SPD und Grüne wären gut beraten, mit diesen realen Verfassungsfeinden nicht gemeinsame Sache zu machen, obwohl es vermutlich so kommen wird.
Berlin ist fraglos ein Sonderfall, aber auch hier konnte die AfD kräftig zulegen und liegt nun mit 16,3 Prozent nur noch knapp hinter der CDU (18,8 Prozent), aber deutlich vor SPD und Grünen.
Besonders erfreulich: Wie schon in Sachsen-Anhalt lag auch gestern in beiden Ländern die Wahlbeteiligung auf einem Rekordhoch. Das ist eindeutig ein Verdienst der AfD, die so viele Nichtwähler wie seit Langem nicht für Politik wieder begeistert und die von immer mehr Menschen als die Partei der Mitte wie auch der Zukunft erkannt wird.
Nächstes Jahr stehen entscheidende Wahlen im Westen an, allen voran in Nordrhein-Westfalen. Ich bin voller Zuversicht, dass die Alternative für Deutschland ihren Aufwärtstrend dort fortsetzen wird – einfach weil die Menschen auch hier immer mehr erkennen, dass es eine echte politische Wende und eine Rückkehr zur Vernunft, zur Verantwortung für die eigene Bevölkerung und zu einer Politik für Deutschland nur mit uns geben kann.
Wir regeln das!
Euer Dirk Bisanz

